SB: Herren 2 - Brand 2

Spielbericht Herren 2 – Brand 2

 

55 – 77 Niederlage

 

Die Hundstage gehen weiter. War die Niederlage in der Vorwoche gegen Tabellenführer noch vertretbar, war nach diesem Spiel wohl klar dass man sich in einem absoluten Leistungstief befindet.

 

Auf Grund von vielen Ausfällen waren wir vor allem auf den großen Positionen sehr dünn besetzt

(2 Center / 0 große Flügelspieler), dies entschuldigt aber auf keinen Fall diese Leistung gegen einen direkten Tabellennachbarn.

 

Als Verstärkung holte man sich noch Axel und Noel aus der U18 ins Boot um bei Foulproblemen flexibel reagieren zu können.

 

1 Halbzeit:

 

Es wurden die ganze Woche Spielzüge trainiert und keiner auch nur ansatzweise sauber gespielt.

Es reihte sich Turnover an Turnover und es wurden schlechte Würfe aus noch schlechteren Positionen genommen.

Die wenigen gut rausgespielten Würfe fielen dann leider auch nicht.

Dazu kam noch eine miserable Freiwurfquote (0/11 zur Halbzeit), so gut wie keine Penetration zum Korb von den Shooting Guards und unsere Center brachten es zusammen im ganzen Spiel auf 10 Punkte.

Dadurch dass wir a) lange Schüsse nahmen oder b) den Ball bereits beim ersten oder zweiten Pass verloren haben kassierten wir einen Fastbreak nach dem anderen.

 

Das größte Problem fand aber am anderen Ende des Feldes statt.

Die mit Abstand schlechteste Defenceleistung der Saison. Da man ja körperlich unterlegen war musste man Mannverteidigung spielen.

Versuchten unsere Guards zu Anfang noch den Druck hochzuhalten so war unsere Helpside und Reboundverhalten einfach nicht existent.

Nachdem wir dann nach etlichen dämlichen Fouls auf Zone umstellen mussten brachen endgültig alle Dämme.

Close Outs von den tiefen Spielern wurden gar nicht mehr gelaufen und die Brander konnten uns in aller Ruhe 3 Dreipunktewürfe hintereinander einschenken.    

 

18 – 44 zur Halbzeit.

 

2 Halbzeit:

 

„Wenn wir an diesem Spiel keinen Spaß haben, dann dürfen die anderen auch keinen mehr haben.“

 

Es wurde auf Pressverteidigung umgestellt, alle U18 Spieler eingewechselt und die Intensität der Defence wurde quasi von 0% auf 100% hochgeschraubt.

Was Axel und Noel in der Defence, Einsatz und Herz zeigten war eine glatte 1+.

Davon ließen sich dann auch im letzten Viertel die übrigen Spieler anstecken und man schaffte es tatsächlich die zweite Halbzeit zu gewinnen, das letzte Viertel ging sogar mit 24 -15 an uns.

Man kann Spiele verlieren, aber es kommt eben auch drauf an ob man sich rummotzend und in Selbstmitleid versinkend oder eben aufopfernd und kämpfend aus einem Spiel verabschiedet.

 

Fazit:

 

Die zweite Halbzeit darf nicht darüber hinwegtäuschen das wir uns starke Schwächen im Setplay, Defence aber vor allem in der Einstellung und Körpersprache geleistet haben, die wir uns im Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Stolberg auf keinen Fall erlauben dürfen.

Dazu kommt eine einfache Rechnung:

Ein Spieler beim Schusstraining am Freitag  = 0/13 von der Freiwurflinie als Team und eine unterirdische Quote von außen.

 

Sollte die Beteiligung der Stammspieler dort weiter so niedrig sein, werden wohl demnächst noch öfter mehrere U18 Spieler ihr Können in der Bezirksliga unter Beweis stellen dürfen.  

 

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